Die Komposition gleicht einem Weg durch verschiedene Irrgärten und erforscht, wie wir musikalische Momente in Erinnerung behalten. Beide Klaviere tragen sehr ähnliches Material vor, entwickeln dabei kraftvolle Dialoge und verschmelzen gelegentlich zu einer einheitlichen Stimme. Das Werk ist in kontrastreiche Abschnitte gegliedert, wobei allmählich Fragmente späterer Passagen als „Vorahnungen“ eingebracht werden. Später wird das bereits vertraute musikalische Material in Fragmenten oder als Ganzes wiederholt – allerdings variiert dabei die elektronische Begleitung. Auf diesem Weg durch den Irrgarten versucht man, ein Bild der Route zu gewinnen: Einzelne Orte wirken ähnlich, sind in Wahrheit jedoch verschieden – man ist gefangen.