Françoise Rivalland

Francoise Rivalland

Ich habe Françoise 1995 in Paris kennengelernt. Wir begannen bald zu improvisieren, manchmal als Trio mit Rose Heggen am Kontrabass. Ich habe ihren ganz besonderen Humor und ihre Weltanschauung immer geschätzt. Im Jahr 2005 übernahm sie die Inszenierung meines Musiktheaters Die Süße unserer traurigen Kindheit am Forum Neues Musiktheater der Stuttgarter Oper. Sie trat außerdem mehrmals mit dem Ensemble für Intuitive Musik auf.

Schlagzeug, Cimbalom, elektroakustische Kreation und Komposition

Im Alter von 10 Jahren entdeckte sie die Musik von Edgar Varèse, Bach, Pierre Boulez, Yoshihisa Taïra, Georges Aperghis, Karlheinz Stockhausen und György Kurtág … und wurde Schlagzeugerin.
Zehn Jahre später, aus Leidenschaft für Kammermusik, gründete sie S:i.c, dessen künstlerische Leiterin sie bis 2008 war. Viele Jahre lang wirkte sie an der Entstehung zahlreicher Inszenierungen von Georges Aperghis mit und brachte Werke von Beckett, Cage, Daumal, Globokar, Kagel und Schnebel auf die Bühne.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzertmusikerin unterrichtete sie zehn Jahre lang im Studiengang Master of Composition & Theory – Musiktheater an der Hochschule der Künste Bern. Derzeit ist sie Professorin für zeitgenössischen Gesang am DSJC/CRR Paris.

Heute setzt sie ihren künstlerischen Weg am Cimbalom, mit dem Zarb und mit ihrer Stimme fort, im Austausch mit Komponisten und in der Improvisation. Seit mehreren Jahren entwickelt sie Klangkreationen und elektroakustische Kompositionen für Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen.