Im Alter von 10 Jahren entdeckte sie die Musik von Edgar Varèse, Bach, Pierre Boulez, Yoshihisa Taïra, Georges Aperghis, Karlheinz Stockhausen und György Kurtág … und wurde Schlagzeugerin.
Zehn Jahre später, aus Leidenschaft für Kammermusik, gründete sie S:i.c, dessen künstlerische Leiterin sie bis 2008 war. Viele Jahre lang wirkte sie an der Entstehung zahlreicher Inszenierungen von Georges Aperghis mit und brachte Werke von Beckett, Cage, Daumal, Globokar, Kagel und Schnebel auf die Bühne.
Neben ihrer Tätigkeit als Konzertmusikerin unterrichtete sie zehn Jahre lang im Studiengang Master of Composition & Theory – Musiktheater an der Hochschule der Künste Bern. Derzeit ist sie Professorin für zeitgenössischen Gesang am DSJC/CRR Paris.
Heute setzt sie ihren künstlerischen Weg am Cimbalom, mit dem Zarb und mit ihrer Stimme fort, im Austausch mit Komponisten und in der Improvisation. Seit mehreren Jahren entwickelt sie Klangkreationen und elektroakustische Kompositionen für Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen.