periods of existence handelt von Mobilität und ständig wechselnden Farben in einem ziemlich statischen Rahmen von Wiederholungen – als ob man Bleiglasfenster betrachtet. Das Werk wurde mit einem limitierten Repertoire an Elementen komponiert. Mit starken lokalen Kon- trasten zwischen Mobilität und Erstarrung, Synchronität und zeitlichen Verschiebungen erfahren die Elemente immer wieder neue Kombinationen. Sie durchlaufen zwar leichte Veränderungen, verteidigen aber ihre Existenz, gegen zu viel Entwicklung.
TALEA Ensemble – New York, 2. August 2017, Time Spans Festival, Dirigent: Jeffrey Means, Aufnahme: Caley Monahon-Ward