Inspiriert von der Musik Iannis Xenakis’ erforscht diese Komposition das Zusammenspiel von Klangmassen und räumlicher Bewegung. Mit 24 Lautsprechern, die kuppelförmig um das Publikum angeordnet sind, entsteht eine vielschichtige, polyphone Choreografie kontrastierender Klanggestalten.
Die menschliche Stimme sowie einzelne Klänge von Schlagzeug- und Orchesterinstrumenten bilden die Grundlage für dichte, verwobene Texturen. Zur Gestaltung der räumlichen Dynamik wurden Computer-Modelle fallender Steine und schwarmartig bewegter Vögel in spielbare Strukturen überführt, sodass die Bewegung des Klangs im Raum präzise gesteuert werden konnte.