Percussion-Forest entfaltet sich als ein langsam fortschreitender Dialog zwischen computergesteuerten Perkussions-Schlägeln, die akustische Instrumente zum Klingen bringen, und einem Netzwerk aus 24 Lautsprechern. Während die Klänge der akustischen Instrumente stabil bleiben, verändern sich die elektronischen Klänge – die ausschließlich aus perkussiven Quellen stammen – kontinuierlich in ihrer Struktur und Klangfarbe.
Ohne Wechsel der Schlägel und mit minimaler dynamischer Variation entwickeln die gespielten musikalischen Linien eine maschinenhafte Präzision, während die elektronischen Klänge die Ausdrucksformen menschlicher Performance nachahmen.
Dieses Werk kann sowohl als Konzertaufführung als auch als öffentliche Klanginstallation präsentiert werden, in der sich das Publikum frei im Raum bewegen kann. Es lässt sich zudem als begehbare Installation in einem musealen Kontext realisieren.